Pressemitteilung —
Avacon investiert sechs Millionen Euro in Stromversorgung der Region
Neues Mittelspannungskabel stärkt das Netz zwischen Weyhe und Thedinghausen
Der Verteilnetzbetreiber Avacon treibt den Ausbau seiner Stromnetze im Landkreis Verden weiter voran. Mit einer Investition von rund sechs Millionen Euro errichtet das Unternehmen derzeit eine neue Mittelspannungsverbindung zwischen dem Umspannwerk Weyhe und der Schaltstation Lehmstraße in Thedinghausen. Das neue Kabelsystem stärkt die Versorgungssicherheit in der Region langfristig und schafft weitere Kapazitäten für die Energiewende.
Über das Bauvorhaben informierte Avacon jetzt die Bürgermeister der betroffenen Kommunen. Beim Austausch in Thedinghausen nahmen Thomas Metz (Gemeinde Thedinghausen), Gerold Bremer (Gemeinde Emtinghausen), Roland Link (Erster Samtgemeinderat) und Axel Heller (Gemeinde Riede) Einblick in den aktuellen Projektstand.
16 Kilometer neue Verbindung für ein stärkeres Stromnetz
Insgesamt verlegt Avacon ein Mittelspannungskabel auf einer Länge von rund 16 Kilometern. Die Verbindung schafft einen leistungsfähigen Netzstützpunkt zwischen dem Umspannwerk Weyhe und der Schaltstation in Thedinghausen.
Die Arbeiten kommen planmäßig voran: Der erste Bauabschnitt zwischen Thedinghausen und Sudweyhe ist bereits vollständig abgeschlossen. Einen wesentlichen Teil der Trasse realisiert Avacon dabei mit moderner Horizontalbohrtechnik. Rund zwei Drittel der Strecke werden auf diese Weise verlegt. Das Verfahren ermöglicht es, Straßen, Gewässer und sensible Bereiche mit möglichst geringen Eingriffen in die Umgebung zu queren.
Stromnetze für neue Anforderungen stärken
Das neue Kabel erhöht die Flexibilität des Stromnetzes und verbessert die Möglichkeiten, Stromflüsse innerhalb des Verteilnetzes zu steuern. Gleichzeitig schafft die Maßnahme zusätzliche Reserven für die Aufnahme und Verteilung von Strom aus erneuerbaren Energien. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur sicheren und zukunftsfähigen Energieversorgung in der Region.
Mit dem Ausbau reagiert Avacon auf die steigenden Anforderungen an die Stromnetze. Die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien sowie die wachsende Elektrifizierung von Mobilität, Wärmeversorgung und Industrie erfordern leistungsfähige Netzinfrastrukturen, die auch künftig eine zuverlässige Stromversorgung gewährleisten.
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Voller Energie. Für die Menschen in der Region.
Als eines der größten regionalen Energieversorgungsunternehmen Deutschlands bringt die Avacon-Unternehmensgruppe Energie genau dorthin, wo Millionen Menschen sie brauchen. Schnell, zuverlässig, effizient und umweltfreundlich.
Wir sind Partner für regionale Energielösungen in den Bereichen Strom, Gas, Wasser, Wärme, Kälte, Mobilität und Beleuchtung. Über unsere intelligenten Energienetze verbinden wir Menschen von der Nordseeküste bis Südhessen, von der niederländischen Grenze bis nach Sachsen-Anhalt mit Energie. Darüber hinaus plant, baut und betreibt die Unternehmensgruppe moderne und leistungsstarke Glasfasernetze.
Mit über 3.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 354 Auszubildende, Studierende und Praktikanten, ist die Avacon-Unternehmensgruppe einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder der Region und damit ein relevanter Wirtschaftsfaktor. 1,57 Milliarden Euro fließen direkt oder indirekt in Form von Steuern, Aufträgen und Löhnen in den regionalen Wirtschaftskreislauf. So leisten wir einen Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum und setzen Impulse für die Unternehmen in der Region.
Avacon ist Teil des E.ON-Konzerns, zugleich aber auch stark kommunal geprägt. Mehr als 200 Kommunen und Landkreise halten 38,5 Prozent der Anteile an Avacon.