Pressemitteilung —
Wenn Kunst Erinnerung lebendig hält - Weyher Geschichte und Identität auf Trafostationen verewigt
Weyhe. Historische Gebäude, lokale Wahrzeichen und ein Stück Schulgeschichte prägen ab sofort das Erscheinungsbild verschiedener Avacon-Trafostationen in Weyhe. Gemeinsam mit Bürgermeister Frank Seidel hat der Verteilnetzbetreiber nun das Projekt exemplarisch an der neu gestalteten Station in der Bahnhofstraße vorgestellt.
Das gewählte Motiv erinnert an das ehemalige Rathaus in Kirchweyhe. Es steht stellvertretend für die Entwicklung der Gemeinde zu einem modernen Verwaltungsstandort und greift ein bedeutendes Kapitel der Weyher Kommunalgeschichte auf.
Frank Seidel, Bürgermeister der Gemeinde Weyhe, hat die Bilder, die als Grundlage gedient haben, zusammen mit Weyhes Gemeindearchivar Wilfried Meyer ausgesucht: „Die Motive zeigen prägende Orte und Erinnerungen unserer Gemeinde. Die gestalteten Trafostationen machen Weyher Geschichte im Alltag sichtbar und tragen dazu bei, das Ortsbild aufzuwerten. Ich freue mich, dass Avacon diese Form der Identifikation mit unserer Gemeinde unterstützt.“
Farbenfrohe Hommage an prägende Orte
Eine weitere künstlerisch gestaltete Trafostation ziert die Lahauser Straße in Kirchweyhe. Sie zeigt den ehemaligen Kirchweyher Wasserturm, der über Jahrzehnte zu den markantesten Bauwerken des Ortes zählte. Der 1921 errichtete, 31 Meter hohe Turm prägte das Ortsbild bis zu seiner Sprengung im Jahr 1976. Bis heute lebt die Erinnerung an das ehemalige Wahrzeichen unter anderem im Straßennamen „Am Wasserturm“ und im gleichnamigen Wohngebiet weiter.
Im Ortsteil Leeste schmückt künftig eine Trafostation das Umfeld der Hundertwassergrundschule. Die Gestaltung greift den imposanten Schulbau künstlerisch auf und würdigt eine Bildungseinrichtung, die weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt ist und für ein wertschätzendes und soziales Miteinander steht. Die Motive wurden von der Hamburger Agentur Dosenfutter Graffiti gestaltet.
Kunst schafft Identifikation
Auch Hermann Karnebogen, Kommunalreferent von Avacon, sieht in der Trafokunst einen Mehrwert für die Kommune: „Unsere Trafostationen sind unverzichtbar für eine sichere Stromversorgung. Mit den künstlerischen Gestaltungen schaffen wir zugleich einen sichtbaren Bezug zur Geschichte und Identität der Gemeinde. So verbinden wir technische Infrastruktur mit lokalem Engagement und verschönern das Ortsbild nachhaltig.“
Ein Kunstprojekt mit Erfolgsgeschichte
Seit 2010 hat Avacon im Rahmen der Verschönerungsaktion rund 800 Trafostationen mit vielfältigen Motiven gestalten lassen. Jedes Jahr kommen rund 50 weitere Gestaltungen hinzu. Die Projekte tragen zur Verschönerung des Ortsbildes bei und wirken zugleich als erfolgreiche Präventionsmaßnahme gegen wilde Graffiti.
Weitere Informationen zur Avacon-Verschönerungsaktion mit zahlreichen Realisierungsbeispielen aus den letzten Jahren sowie Videos über die Arbeit der Fassadengestalter finden sich auf der Internetseite des Netzbetreibers unter dem Stichwort Kunst an Trafostationen.
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